Bakterien

Bakterien kommen in verschiedenen äußeren Formen vor wie z.B.: kugelförmig, zylinderförmig, wendelförmig, mit Stielen, mit Anhängen sowie Gebilden mit mehreren angeordneten Zellen.

Die Größe  von Bakterien ist sehr unterschiedlich. Abgesehen von wenigen Ausnahmen können einzelne Bakterienzellen mit bloßem Auge nicht gesehen werden.
Bakterien besitzen zumeist eine Zellwand, alle besitzen Cytoplasma mit Cytoplasmamembran und Ribosomen. Die Gram-Färbung ermöglicht es, Bakterien in zwei große Gruppen, die sich im Aufbau ihrer Zellwände unterscheiden, einzuteilen. Es werden grampositive und gramnegative Bakterien unterschieden. Allerdings können nicht alle Bakterienarten durch die Technik klassifiziert werden, so gibt es auch gramvariable und gramunbestimmte Arten.

Wichtig ist die Gram-Färbung bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten. Grampositive und gramnegative Bakterien können oft nur mit unterschiedlichen Antibiotika bekämpft werden.

Grampositive Bakterien besitzen eine der Membran aufgelagerte dicke, mehrschichtige „Mureinhülle“ bestehend aus Peptidoglycanen.
Beispiele für grampositive Bakterien sind alle Arten des Stammes Firmicutes, wie beispielsweise die Gattungen Streptococcus, Enterococcus, Staphylococcus, Listeria, Bacillus, Clostridium und Lactobacillus.

Gramnegative Bakterien hingegen besitzen nur eine dünne, einschichtige Mureinhülle. Beispiele für gramnegative Bakterien sind alle Arten der Abteilung Proteobacteria, so die Enterobakterien ( Escherichia coli, Salmonella, Shigella, Klebsilla, Proteus, Entrobacter).

Vertreter anderer Abteilungen sind beispielsweise Streptobacillus moniliformis und Meningococcus.

Die DNA von Bakterien liegt als strangförmiges in sich geschlossenes Molekül – ein so genanntes Bakterienchromosom – frei im Cytoplasma vor. Einige Bakterien weisen auch zwei Bakterienchromosomen auf, beispielsweise Ralstonia eutropha Stamm H16.

Häufig befindet sich im Cytoplasma weitere DNA in Form von kleineren, ebenfalls strangförmigen, in sich geschlossenen Molekülen, den Plasmiden. Diese werden unabhängig vom Bakterienchromosom vervielfältigt und bei der Fortpflanzung weitergegeben.

Das Genom des Darmbakteriums Escherichia coli besteht aus knapp 4,7 Millionen Basenpaaren, deren Sequenz vollständig bekannt ist. Das DNA-Molekül ist etwa 1,4 Millimeter lang mit einem Durchmesser von nur 2 Nanometern. Es enthält rund 4400 Gene.

Lebensweise und Stoffwechsel der Bakterien sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. So gibt es Bakterien die Sauerstoff benötigen (aerobe Bakterien oder Aerobier), Bakterien für die Sauerstoff Gift ist (obligat anaerobe Bakterien oder obligate Anaerobier), und Bakterien, die tolerant gegenüber Sauerstoff sind (fakultative Anaerobier). Einige Bakterien sind zur Photosynthese fähig (phototroph). Die meisten Bakterien gewinnen die Energie für ihren Stoffwechsel jedoch aus chemischen Reaktionen von Stoffen, die sie aus der Umgebung aufnehmen. Sie sind chemotroph.

Die meisten Bakterien leben in der Natur in Form von Biofilmen zusammen.

Die Vermehrung der Bakterien erfolgt asexuell durch Zellteilung. Alle Nachkommen der asexuellen Vermehrung weisen ein identisches Genom auf und bilden daher einen Klon.

(Quelle: „Bakterien“ Wikipedia.de)

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